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Einbindung von Naturschutz in nachhaltige Regionalentwicklung.
Das Carpathian Large Carnivore Project (CLCP) ist das größte Forschungs- und Schutzprojekt über Großraubtiere in Osteuropa. Unser Ansatz versucht alle ökologischen, ökonomischen und sozialen Faktoren, die das Zusammenleben von Mensch und Raubtier beeinflussen, in Problemlösungen einzubeziehen. Das Projekt begann 1993 und hat eine Laufzeit bis Ende 2003.

Übergeordnetes Ziel des Programms ist der Schutz und die Erhaltung überlebensfähiger und weitverbreiteter Populationen großer Beutegreifer und ihrer Lebensräume in den rumänischen Karpaten.

   Forschung

Die Forschung liefert die Basis für zukünftige Management-entscheidungen. Gleichzeitig dient sie auch als Attraktion für Medien und das Öko-Tourismus-Programm. Forschungs-Schwerpunkte sind:
  • die grundlegenden, ökologischen Parameter zu verstehen;
  • die Bedrohung der rumänischen Großraubtiere aufzuzeigen;
  • die Beziehung zwischen Raubtier und Mensch zu verstehen.

    Management und Schutz

Diese Komponente unterstützt die Umsetzung verschiedener Schutzmaßnahmen. Wir:
  • bemühen uns um die Erstellung von Managementplänen;
  • unterstützen die Etablierung eines Monitoringsystems für Wildtiere;
  • verbessern die Schutzmaßnahmen in der Haustierhaltung, um die Konflikte zwischen Schafhaltern und Raubtieren zu reduzieren.

    Regionalentwicklung

Diese Komponente gibt den notwendigen ökonomischen Einfluß für Naturschutz: Ein auf Großraubtieren aufbauendes Öko-Tourimus-Programm bringt Einnahmen für die Lokalbevölkerung. Wir unterstützen den Aufbau von lokalen Dienstleistungen und bilden Führer aus. Einnahmen aus dem Tourismus gehen auch direkt in den Naturschutz.

    Öffentlichkeitsarbeit

Nationale und internationale Medien haben das Projekt und seinen Ansatz bereits bekannt gemacht. Auf lokaler Ebene versuchen wir über Schulprogramme und Aufklärung über Großraubtiere zu einer langen Zukunft für Wolf, Bär und Luchs beizutragen.